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Unser kleiner Prozessbericht aus dem Landgericht Darmstadt – denn es ist nicht vorbei

Achtung Satire!

Unser kleiner Prozessbericht aus dem Landgericht Darmstadt- denn es ist nicht vorbei

Da noch kein Urteil gefallen ist in unserem Verfahren Jäger gegen M.A.D. (Verkündung am 20.10.23) obwohl es eigentlich bereits gefallen ist, tun wir euch einen Gefallen und schildern kurz – wie wir fast vor Lachen umgefallen sind.

Ca. 09.30 Uhr Es war der 10.10.23 gegen 9.30 Uhr, wir kamen in Darmstadt an, die Sonne schien, wir waren sehr gut vorbereitet und guter Dinge. Denn alle Artikel,  die wir rund um die Abofallen schreiben und geschrieben haben, haben nur einen Sinn, dass Verbraucher zu ihrem Recht kommen und informiert werden.

Ca. 10.15 Uhr Nun denn, ich als Geschäftführer der M.A.D und meine Frau, die einen der streitgegenständlichen Artikel der Serie geschrieben hat, gegen den nun Christian Jäger – der (Mit)Gesellschafter der Gesellschafterin (man siehe nur dieses Firmen-Geflecht) vorgehen will, sitzen nun im kleinen Park vor dem Landgericht und warten auf unsere 2 Rechtsbeistände. Wie die Zeit so vergeht und jede Menge Menschen so die Straße entlang laufen, sehe ich aus der Ferne eine Person, die einen Koffer, Tasche oder Sonstiges hinter sich herzieht. Mein erster Gedanke war, oh Mann,  jetzt gibt es in Darmstadt auch schon weibliche Obdachlose!

Allerdings,  wie die Person so näher kam, stellte ich fest – UPS,  dass ist ja die gegnerische selbsternante Expertin des Medienrechts – also die Anwältin der Gegenseite – direkt aus Hamburg (Expertin – aber ohne Fachanwaltstitel)….

Wie auf Schienen ging die selbsternante Expertin ins Gericht…….

Ca. 10.45 Uhr Mittlerweile trafen unsere 2 Rechtsbeistände ein und wir hielten noch ein kurzes Brainstorming ab, bevor auch wir den Eingang des Landgerichts Darmstadt betraten.

Am Eingang war eine Sicherheitskontrolle, die schärfer war, als die in einer Justizvollzugsanstalt, wir mussten sogar unsere Gürtel in einem Ablagekorb abgeben. Da stellt man sich die Frage „Warum sind solche Sicherheitsmassnahmen mittlerweile erforderlich? Vielleicht wegen unseren sogenannten Einzeltätern in unserem neuen, besten Deutschland“?

Ca. 11.00 Uhr Endlich war es soweit, wir belegten vom Eingang aus links vom Podest der Richter unsere Stühle! Eins, zwei, drei und vier – nun geht es los, den Ordner mit Hunderten von Beweisen und Anträgen auf den Tisch gelegt, dazu noch ein Tablet, um zu beweisen, dass die Gegenseite nicht nur Unwahrheiten erzählt, sondern auch weit über die standesrechtlichen Regeln für Anwälte verstieß.

Nun alle Blicke nach vorn, da ich schlecht sehe, musste ich meine Brille aufziehen, die Richter saßen auf einer Empore, so dass man dachte,  sind die jetzt was Besseres … oder sollen wir uns nur wertlos fühlen?

Beeindruckend, zumindest für die, die sich beeindrucken lassen. Von mir bekommt jeder den Respekt, der den Respekt verdient –  bis dahin war meine Einstellung  „lasst den Kampf beginnen“

Ca. 11.02 Uhr Mein Blick trifft die Anwältin der Gegenseite, da ertönt die Stimme des Richters, ich schaue nach links und summe innerlich,  jetzt gehts los, jetzt gehts los …..

(da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, werden wir erst in ein paar Wochen den ganzen Inhalt darstellen)

Ca. 11.05 Uhr  Standen wir wieder vor dem Gerichtssaal und diskutierten darüber,  ob wir die Artikel runternehmen sollen. Nachdem uns der Richter innerhalb kurzer Zeit zuvor rausschickte, da er einen „Vergleich“ anstrebte… „Hust und Lach“. Natürlich werden wir das so nicht hinnehmen. Aufgeben ist für uns keine Option. Also wieder rein.

Ca. 11.08 Uhr Unser Anwalt Herr Kramarz teilte dem Richter mit, der mich dann doch etwas an „Joe Biden“ erinnerte, dass wir ein Urteil möchten. Der Richter, dem jetzt das Gesicht einfror, denn es passte ihm offensichtlich überhaupt nicht, dass wir nicht seiner „Anweisung“ folgen, die Artikel freiwillig von unserer Seite zu nehmen –  denn ohne gerichtliches Gehör und der uns  zustehenden „Waffengleichheit“ (Amtssprache) einfach mal so kurz ein Urteil rauszuhauen,  schätzungsweise ohne nur annähernd die Schriftstücke unserer Anwälte gelesen zu haben, geht gar nicht. Ich denke,  der Richter “ Oh Mann, warum muss ich jetzt ständig an „Joe Biden“denken?“ muss sich jetzt, da er ein Urteil schreiben muss zumindest mal unseren tagelangen Schriftwechsel durchlesen. Es wird zwar nichts daran ändern,  dass wir dann teilweise oder ganz  die Artikel runternehmen müssen, allerdings werden wir in Berufung gehen und natürlich ein Hauptsacheverfahren einleiten.

Im Übrigen hat die gegnerische Anwältin soviel Mist in ihre Schreiben reingepackt, die auch gar nichts in einem Einweiligen Verfügensverfahren zu suchen haben.  Aus diesem Grund ist meine Antwort auf „Joe Biden“ für die Leser sicherlich  eine kurze, willkommene Abwechslung…

 

 

Ca. 11.11 Uhr Raus hier und zwar schnell, ich habe in meinem langen Leben sicherlich mehr als 120-150 Gerichtstermine gehabt und natürlich auch welche, in denen es um einstweilige Verfügungen ging,  aber so etwas wie im Landgericht Darmstadt  habe ich noch nie erlebt. Also, Treppe runter und Richtung Tür, kurz vor dem Ausgang spürte ich einen eiskalten Blick in meinem Genick, ich drehte mich um und sah die „Expertin“ der Gegenseite, die während des Verfahrens kaum einen Ton raus brachte, aber zuvor, bevor die Verhandlung los ging, sich ganz eifrig mit einem der weiblichen Richter (bei mir wird nicht gegendert) unterhielt….

Normalerweise halte ich immer und überall einer Frau die Tür auf, in diesem Fall konnte ich nicht anders, als die Tür zufallen  lassen, ich gebe es zu, mir kam sogar der Gedanke, die Tür zuzuhalten, aber sicherlich hätte es ihr nichts ausgemacht, sie hätte sich wahrscheinlich umgedreht und noch eine Runde mit den Richtern über „Gott und die Welt und über München“ geredet….

Und warum habe ich immer meine Lieblingszene aus meiner Lieblings-Anwaltserie Boston Legal im Kopf, wenn ich im Gericht bin?

Diese Serie solltet Ihr euch mal anschauen, wenn Ihr das noch nicht habt – aber ich schweife ab.

Ca. 11.25 Uhr Ich könnte jetzt hier noch berichten wie meine Frau und ich und mein anderer Rechtsbeistand sowie eine Zeugin mit zum Starbucks gingen und uns einen Kaffee gegönnt haben und nochmal alles Revue passieren liesen – aber ich lasse das mal °|°

Also wie geht es weiter und welche Optionen haben wir?

Wie schon erwähnt,  am 20.10.23 wird das Urteil gesprochen. Gegen dieses können wir in Berufung gehen.
Auch ein Hauptsacheverfahren werden wir anstreben (hier werden alle Zeugen und auch die Herren Trendelkamp und Jäger vorgeladen und müssen aussagen).

Ausserdem lagern wir diesen Fall komplett auf die neue Seite https://verbraucherkreis.de aus. Derzeit sammeln wir auch weitere Informationen von allen Betroffenen, die Anzeige stellen oder gestellt haben-  rund um die Medien Total GmbH – Bernd Trendelkamp und Christian Jäger. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Gegen die Anwältin wurde bereits vor dem Verfügungsverfahren zivil- und strafrechtliche Schritte eingeleitet.

Wir werden jetzt auch andere Journalisten aus unserem Presseverband ins „Boot holen“.  Ebenso werden wir jeden bekannten Fernsehsender anschreiben und natürlich auch Youtube-Blogger.

Die österreichische Presse,  insbesondere das Fernsehen werden wir auch alle in den kommenden Tagen informieren.

Denn eines ist sicher, Abofallen und ihr perfides System müssen gestoppt werden!

In diesem Sinne lasst Euch nicht unterkriegen!

Michael Dobler

Die Videos stammen aus offiziellen Youtube-Kanälen!
Maestro Ziikos und angelotimemachine