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TWA Wasserqualität in Groß-Umstadt

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In den vergangenen Wochen kam es vereinzelt zu Irritationen bezüglich der Wasserqualität in Groß-Umstadt, da an einigen Stellen ein höherer Kalkgehalt festgestellt werden konnte. Vereinzelt wurde vermutet, dass die TWA fehlerhaft arbeiten würde. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Groß-Umstadt betreibt eine dezentrale Wasserversorgungsstruktur. Dies bedeutet, dass alle Leitungsnetze miteinander verbunden sind und somit ein bedarfsabhängiger Austausch erfolgt. Dies findet vor Allem in den wärmeren Jahreszeiten statt. Von diesem Leitungsnetz ist Dorndiel als reine Inselversorgung ausgenommen, der Stadtteil Dorndiel erhält stets sein eigenes Wasser.

Foto © Stadt Groß-Umstadt

Klein-Umstadt und Kleestadt versorgen sich ebenfalls selbst, sind leitungstechnisch jedoch mit Groß-Umstadt verbunden.

Früher wurden die Stadtteile Semd, Richen inkl. Hackersiedlung, Raibach, Wiebelsbach und Heubach im „Spitzenbedarf“, also wenn die eigenen Versorgungsanlagen den Bedarf nicht eigenständig decken konnten, über die alte Pumpstation Groß-Umstadt versorgt. Die Wasserhärte in der alten Pumpstation betrug je nach Brunnenbetrieb zwischen 24-27 °dH. Seit der Inbetriebnahme der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage werden die besagten Stadtteile mit einem Trinkwasser, welches eine Härte von rd. 9 °dH hat im Spitzenbedarf versorgt, also merklich „weicher“.

Jetzt aktuell, also in der nasseren, kälteren Jahreszeit versorgen sich die besagten Stadtteile über Ihre eigenen Versorgungsanlagen überwiegend selbst (bedarfsabhängiger Ausgleich) und werden somit seltener über die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage zugespeist, weshalb auch punktuell die Härte etwas höher sein kann. Im Sommer, bei fast dauerhafter Zuspeisung der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage fällt die wechselnde Härte kaum auf.

Bürgermeister René Kirch ist erklärt: „Die Wasserversorgung und eine gute Trinkwasserqualität gehören zu der kritischen Infrastruktur und sind damit für uns ein sehr wichtiges Thema. Unsere Trinkwasseraufbereitungsanlage ist ein Aushängeschild für unsere Stadt und sichert mit höchster Qualität die Wasserversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Die dezentrale Versorgungsstruktur für eine dauerhafte Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ist dabei von einer sehr hohen Bedeutung. Kontraproduktiv wäre eine reine Versorgung über die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage. Auf die guten und starken Gewinnungsanlagen der Stadtteile sind wir angewiesen.“

Über die Trinkwasseraufbereitungsanlage und ihre Funktionalität wurde auch in der Vergangenheit bereits berichtet: https://www.gross-umstadt.de/leben-in-gross-umstadt/aktuelles/pressemitteilungen/2023/oktober/trinkwasseraufbereitungsanlage/

Nach Inbetriebnahme der TWA im November 2021 wurde berichtet: Durch die Inbetriebnahme der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) hat sich die Trinkwasserqualität in der Kernstadt Groß-Umstadt sowie in den Ortsteilen Semd, Wiebelsbach, Heubach, Raibach und Richen verbessert. Insbesondere haben sich die Härtebereiche, immer abhängig von der jeweiligen lokalen Versorgungssituation, von den früher üblichen 24-27 °dH deutlich reduziert. Nach aktuellen Untersuchungen stellen sich folgende Härtegrade im abgegebenen Trinkwasser folgender Versorgungsbereiche ein:

  • Groß-Umstadt, Kernstadt: 9,7 °dH
  • Semd: 11,5-18,5 °dH
  • Wiebelsbach: 9,7-14,5 °dH
  • Heubach: 9,7-11,0 °dH
  • Raibach; 9,7-11,7 °dH
  • Richen: 9,8-16,5 °dH

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