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Leserbrief: Die Verfallszeit eines“ Füßgänger-Schutzstreifens“

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Der sogenannte“Fußgänger-Schutzstreifen“, an der Straße an den Seen, den die Polizei und der hessische Städte und Gemeindebund genehmigt haben, muss nun wieder zurückgebaut werden. Diese Anordnung wurde von Landratsamt des Odenwaldkreises erlassen. Als Begründung wurde angegeben, dass es in der STVO noch in den Verwaltungsvorschriften einen „Fußgänger-Schutzstreifen gibt, sondern nur ein Schutzstreifen für den Radverkehr. Stattdessen wurde durch das Landratsamt empfohlen, den teilweise schon notdürftig geschotterte Streifen rechts in Richtung Schwimmbad als Gehweg baulich herzurichten. Laut Landratsamt sei dieser Streifen breit genug, dass mit Beschilderung und Markierung, das Parken auf dem Gehweg zum Teil zugelassen werden könnte.

Damit würde man zweierlei erreichen! Die unmotorisierten Bürger*innen wären Geschütz, die Stadt und Anlieger hätten keine Geschäftsschädigung zu befürchten,was als Grund der Nichtahndung der Falschparker angegeben wurde. Jetzt zu den Wegen, die kurzfristig hergerichtet wurden. 20 Tonnen Rollsplitt für das Lichterspektagel 2021 rund um den See. Ein Fußweg durch den ehemaligen Schwimmbadeparkplatz, ein Radweg von Bad König nach Zell an der Mümling entlang. Ein Wanderweg nach Breitenbrunn“, zum toten Mann“ Einheimische kennen ihn. Alles Wege, die nicht diese Priorität haben, wie an der Straße an den See. Warum lässt die Stadt vertreten durch den Bürgermeister etwa fünfzehn Wohnwagen als Campingplatz zu, wie kürzlich geschehen? Warum werden die Besucher des Kurparks, und der Restaurants nicht auf diesen Parkplatz geleitet?

Man könnte meinen, die Obrigkeit meint, das wäre den Besuchern nicht zuzumuten.(50 m zum Park, 200 m zum Restaurant). Die Stadt Bad König, die einst als“ Kurstadt mit Herz“ Werbung machte, hat ihr Herz an den Tourismus verloren, und seine Bürger*innen vergessen. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Ganz besonders bei den Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht gut zu Fuß sein können, und diese Straße an den Seen deshalb meiden, und damit auf Teilhabe am öffentlichen miteinander verzichten müssen und denen ein Stück Lebensqualität genommen wurde.

 

Leserbrief von Hans Peter Ries

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