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CDU-Verbände bedauern „Aus“ für Aussichtshügel

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CDU-Verbände bedauern „Aus“ für Aussichtshügel

Mit Bedauern haben die CDU-Verbände aus Bad König und Brensbach im Odenwald zur Kenntnis genommen, dass das antragstellende Unternehmen von seinem Vorhaben Abstand genommen hat, auf der Gemarkung von Ober-Kinzig (Stadt Bad König) vor der Kreuzung in Richtung Hummetroth an der Landesstraße 3106 auf etwa zwei Hektar Grundfläche einen
Hügel aus unbelastetem Erdaushub aufzuschütten. Wie das Odenwälder Echo am Samstag, 22. Juli 2023 aus der Stadtverordnetenversammlung Bad König berichtete, waren für den Rückzug zahlreiche negative Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und insbesondere der Unteren Naturschutzbehörde ausschlaggebend. Auch der Brensbacher
Bürgermeister hatte sich gegen das Projekt ausgesprochen: „Dies ist ein Eingriff an exponierter Stelle und ‚gehört zu den Bauwerken, die nicht sein müssten‘“, hatte Bürgermeister Rainer Müller gesagt.

„Wir als CDU-Fraktion haben uns schon in der Brensbacher Gemeindevertretung für das Projekt ausgesprochen“, betont der Fraktionsvorsitzende Dr. Frank Volz für den CDU- Gemeindeverband Brensbach. Er fügt hinzu: „Wir stehen als CDU prinzipiell dafür, Projekte der Regionalwirtschaft möglich zu machen, statt neue Ideen mangels Vorstellungskraft und mit vorgeschobenen Bedenken von vorneherein abwürgen und verhindern zu wollen.“
„Wenn man Umwelt- und Klimaaspekte ganzheitlich und nicht nur Klein-Klein‘ auf Gesetzes- und Verordnungsebene denkt, schadet man mit dem Ende des Projektes der Natur mehr als man ihr vordergründig zu nutzen behauptet“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Markus Wangler für den CDU-Stadtverband Bad König. Er fügt hinzu: „Natürlich würde es eine
lokale Störung der Ökosysteme geben. Dieser würde in der Folge aber die Entwicklung neuer Flora und Fauna folgen, die außer durch Fußgänger kaum noch einer Störung unterliegt.

Und da reden wir noch nicht vom immensen CO 2-Fußabdruck, der jetzt dadurch entsteht, dass unbelastete Odenwälder Erde in weit entfernte Deponien, ja teilweise über Aschaffenburg bis nach Holland per Schiff verbracht werden muss.“
Die beiden Fraktionsvorsitzenden hätten im Aussichtshügel – ähnlich wie die XXL-Bank in Brombachtal, aber auch dem neuen Tromm-Turm – das Potenzial für ein neues touristisches Ziel in der Nähe und in Ergänzung zur Haselburg gesehen, das gerade für die zunehmende Zahl an Wanderern oder für Familienausflüge aus den Städten der Rhein-Main-Region einen weiteren Magnet zum Vorteil der lokalen Gastronomie und des Kreis-Images hätte darstellen können.

Sie sind sich einig, dass man im Odenwald zukünftig eine Ermöglichungskultur für derartige Projekte etablieren sollte. Dazu gehört Ihrer Meinung nach ein Mehr an Unterstützung durch Verwaltungen und Behörden bei der Suche nach Lösungen oder alternativen Umsetzungswegen, anstatt zusätzliche Hürden aufzubauen. Nicht umsonst gilt
das Götz Werner, dem Gründer der dm-Drogeriemärkte, zugeschriebene und gern genutzte Zitat: „Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe.“

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